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    Was heißt Kiwanis?

    Der Name Kiwanis ist indianischen Ursprungs und bedeutet  Entfaltung der Persönlichkeit.
     

    Was ist Kiwanis?

    Kiwanis ist ein weltumfassender Zusammenschluss von Männern und Frauen aus allen Berufen auf der Basis örtlicher Kiwanis Clubs. Insgesamt besteht Kiwanis International zur Zeit aus mehr als 750.000 Mitgliedern in über 90 Ländern der ganzen Welt. Als eine der großen Service-Club-Organisationen ist das Erbringen humanitärer Dienste und die Pflege menschlicher Beziehungen das gemeinsame Ziel aller Kiwanier. Jeder Kiwanis Club beschließt selbständig seine Tätigkeiten. Man erwartet von den Mitgliedern nicht einfach Geldspenden, sondern auch persönlichen Einsatz für humanitäre Aktivitäten.

    Wie ist Kiwanis entstanden?

    Der erste Kiwanis Club wurde 1915 von aktiven Männern in den USA gegründet, die sich nicht nur gegenüber der Familie, sondern auch gegenüber Gesellschaft und Staat verpflichtet fühlten. Die Kiwanis Idee der Freundschaft und Hilfsbereitschaft verbreitete sich rasch in den USA und in Kanada. 1963 kam es zu ersten Club-Gründungen in Europa. Seit 1987 sind auch Frauen Mitglieder.

    In Deutschland gibt es derzeit in 120 Clubs fast 3.000 Mitglieder, davon sind ca. 16 % Frauen. Weitere Informationen: www.kiwanis.de

    Was will Kiwanis?

    Die Pflege der Freundschaft mit Gleichgesinnten in der ganzen Welt ist die Basis der Kiwanis-Idee. Ausdruck der Gesinnung ist der Dienst am Nächsten, das Einhalten hoher Maßstäbe im sozialen, geschäftlichen und beruflichen Leben und das Streben, an einer friedlichen und toleranteren Welt mitzuarbeiten. Das Kiwanis-Motto lautet: "Serving the Children of the World". Jeder Kiwanis Club leistet seinen Beitrag auf seine Weise, individuell, aber gezielt im Rahmen einer großen Organisation.

    Wer sind die Kiwanier?

    Kiwanier sind aktive Frauen und Männer aus allen Lebensbereichen. Entscheidend ist der gute Wille und die Bereitschaft, sich für die Kiwanis-Idee einzusetzen. Die Kiwanier engagieren sich aktiv am Club-Leben, weil sie darin nicht eine zusätzliche Belastung sehen, sondern eine Bereicherung erleben.

    Was tun die Kiwanier?

    Kiwanier treffen sich regelmäßig in ihrem jeweiligen Club-Lokal. Diese Meetings dienen dazu, die Freundschaft in der Gemeinschaft zu stärken. Während der Meetings halten kompetente Gäste oder Club-Freunde Vorträge zu aktuellen Themen, die einem regen Gedankenaustausch dienen. Viele Kiwanier nehmen die Gelegenheit wahr, andere Clubs zu besuchen oder zu Kiwanis Veranstaltungen in der ganzen Welt zu reisen. Bei solchen Treffen finden Gespräche und Erfahrungsaustausch über humanitäre oder kulturelle Projekte statt. Durch verschiedenste Veranstaltungen versuchen die Mitglieder für ihre Charity-Ziele Gelder zu bekommen um dort schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, wo öffentliche Stellen oder große karitative Einrichtungen zu schwerfällig reagieren. Die große Kiwanis Familie führt aber auch gemeinsame, weltweite Service-Projekte durch.

    Wie wird man Kiwanis Mitglied?

    Jeder, der das, was hier über Kiwanis geschildert wurde, auch für erstrebenswert hält und der bei den Bemühungen von Kiwanis mithelfen möchte, ist eingeladen, mit einem in seiner Nähe befindlichen Club Kontakt aufzunehmen. Der einzelne Club sucht seine Mitglieder selbst aus. Interessenten können empfohlen werden. Als Mitglieder kommen Personen in Frage, die in Ihrem Beruf anerkannt und geachtet sind und einen integren Charakter besitzen.

    Wer sich für den Kiwanis Club München e.V. interessiert, sollte ein Vorstandsmitglied ansprechen. Er wird dann zur einer der nächsten Veranstaltungen eingeladen.

    Dort wird er mehr über Kiwanis auf örtlicher Ebene und bei gegenseitigem Interesse über die Modalitäten einer Mitgliedschaft erfahren.
     
    Was Kiwanis nicht ist!

    Kiwanis ist kein Geheimbund und keine Sekte. Alle Tätigkeiten spielen sich in der Öffentlichkeit ab und finden dort auch Nachhall und Anerkennung.

    Kiwanis ist parteilos und konfessionell ungebunden. Dienste sollen dort geleistet werden, wo sie nach Meinung  des einzelnen Clubs notwendig und auf Grund der gegebenen Möglichkeiten durchführbar sind. Ein Kiwanis Club ist kein Tummelplatz für Vereinsmeier, keine Börse zum Austausch von Geschäftsbeziehungen, wenn sich auch die Freunde gegenseitig selbstverständlich helfen. Kiwanier wollen in einer Gesellschaft, in der die materiellen Seiten immer mehr Übergewicht bekommen, menschlich sein.

    Mehr über die Aktionen des Münchener Clubs finden Sie unter Charity.
     

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